JOLA - Kieler Spielfilm feierte Premiere im metro-Kino

Jola, Kiel

Gar nicht verloren steht die junge Frau vor dem riesigen, grauen Vorhang des metro-Kinos in Kiel. Noch können nicht alle glauben, dass diese gerade 18jährige einen ganzen Spielfilm auf die Beine gestellt haben soll. Und das mit einem Mikrobudget von 1.500 Euro, gefördert durch den Landesverband Jugend und Film. Doch heute am 16. Juli 2016 hat genau dieser Film, genannt JOLA, Premiere.

„Young Nordic Filmmakers“ sucht Teilnehmer

Für die dritte Ausgabe des international besetzten Jugendfilmprojekts „Young Nordic Filmmakers“ suchen die Nordischen Filmtage Lübeck vier Nachwuchsfilmemacher aus Norddeutschland zwischen 17 und 21 Jahren. In diesem Jahr findet das Projekt erstmalig in zwei Ländern statt. Zuerst wird im Rahmen der 58. Nordischen Filmtage Lübeck (2.-6.11.2016) ein Dokumentarfilmprojekt umgesetzt. Zwei Monate später reisen die TeilnehmerInnen in den hohen Norden nach Norwegen zum 27. Tromsø International Film Festival (16.-22.01.2017). Dort werden in internationalen Teams Kurzspielfilme verwirklicht, deren Drehbücher in der Zwischenzeit als Gruppenarbeit geschrieben wurden.

Einblicke - Ausblicke vom 21. bis 23.07.2016

21. bis 23.07.2016 - Kiel

…vom 21. – 23. Juli zeigt die Muthesius Kunsthochschule in ihrer Jahresausstellung „Einblick – Ausblick 2016“ die besten Arbeiten aus dem Aktuellen Studienjahr.

Auch die Freie Filmklasse von Prof. Stephan Sachs zeigt neue Werke.

Eröffnung am 21.07. um 18 Uhr
Geöffnet am 22. und 23.07. bis 23 Uhr!

11. DBA Kurzfilmfestival - Jetzt Filme einreichen

Wie bei den letzten zehn Malen darf hier gerne wieder alles dabei sein: vom charmanten Erstling bis zum preisgekrönten Miniepos - egal ob Animation, Dokumentation oder Wissenschafts-fiktion, Urlaubsvideo, Musikvideo oder Handyvideo, Kunstfilm, Schmuddelfilm oder Spielfilm. Alles ist erlaubt, Hauptsache, der Film ist nicht länger als 15 Minuten.

Drehbuch Werkstatt Kiel am 08.09.2016

08.09.2016 - 19 Uhr - Café Godot

 Matthias Ripp

„Um einen guten Film zu erhalten, braucht man ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch und ein gutes Drehbuch!“ Das wusste schon Billy Wilder. Der Drehbuch Werkstatt wird 2016 unter der Leitung von Anna Lena Möller wieder ins Leben gerufen. Sie richtet sich an alle, die Interesse haben, ihre Kenntnisse zu erweitern, zu diskutieren und sich über das Drehbuchschreiben auszutauschen. Die Treffen finden derzeit am zweiten Donnerstag im Monat statt. Neue Gesichter sind immer herzlich willkommen, also kommt vorbei!

„Mythos am Meer“ – Neues Dokumentarfilm- und Crowdfunding-Projekt von Grote, Opperman & Bohde

Gerald Grote und Claus Oppermann sind als Kreativ-Duo in der schleswig-holsteinischen Filmszene seit ihrem erfolgreichen gemeinsamen Kurzfilmdebut „Tödliche Roman(z)e“ bekannt. Auf weitere Kurzfilmprojekte folgte eine Reihe mit Dokumentarfilmen, die man zusammenfassend als „Augenzeugenberichte von Privatmenschen über regionale historische Ereignisse“ beschreiben kann. Ob Schneekatastrophe, Kieler Woche oder Berliner Mauer. Grote und Oppermann montierten aus Kilometern von Super-8 und 16-mm-Filmen, ergänzt durch Interviews, kleine, dokumentarische Zeitkapseln.

WOLFGÄNG - Gewinner des Jürgen-Prediger-Filmpreises 2016

Wolfgäng

Ein Moped, eine Kolbenrückholfeder und ein Typ namens Wolfgäng. Das ist das Erfolgsrezept für die Sieger des diesjährigen "Nur 48 Stunden"-Wettbewerbs. Sowohl der Jürgen-Prediger-Filmpreis als auch der Publikumspreis gingen an das Team rund um Gunnar Dethlefsen. Wir haben die Truppe natürlich sofort zum Interview gebeten.

Screen Talent Europe - Färöer Shorts

Screen Talent Europe ist ein Netzwerk aus Film-Werkstätten und Medienzentren aus Dänemark, Schweden, Norwegen, den Färöer Inseln, Deutschland, Irland, Nordirland und Frankreich. Ziel des Netzwerkes ist es, Koproduktionen zwischen den Partnern zu fördern und den Filmemachern zu helfen, ihr Wissen zu erweitern und Erfahrungen während der Talentcamps, Netzwerktreffen und Koproduktionen zu sammeln.

Das letzte Talentcamp fand im Juni 2015 auf den Färöer-Inseln statt. Unter den Teilnehmern befanden sich auch die Kieler Caro Palm und David Brych. Die daraus entstandenen Kurzfilmen waren im März auf dem Filmfest Schleswig Holstein zu sehen. Bei Interesse können sich Bewerber in der Filmwerkstatt Kiel melden.

Recap - Kurzfilmrolle 2015/16 mit Claus Oppermann

Die Kurzfilmrolle ist eine Institution in Schleswig-Holstein. Seit 1986 tourt die Projektschau mit preisgekrönten Filmen aus dem Land durch das Land. Auch im Tourneejahr 2015/16 konnte die Kurzfilmrolle wieder zahlreiche Zuschauer in 17 Orten begeistern. Viele Veranstaltungen waren bis zum letzten Platz besetzt und teilweise Tage vorher ausverkauft. Das zeigt, wie beliebt die Kurzfilmrolle ist und dass die Kontinuität und Qualität des Tourneeprogramms einen besonderen Stellenwert für viele Kinobetreiber und Kulturveranstalter in Schleswig-Holstein einnimmt.

Kurzfilm TENSION (D 2016, Wiesner, Templin) feierte Premiere auf der HORRORCON 2016

Jack will doch einfach nur seine verdammte Ruhe haben... Aber wann läuft es schon mal so wie man will? Und selbst in der eigenen Komfortzone ist Angriff manchmal die beste Verteidung. Wird Jack Ruhe und Frieden finden oder werden andere es sein denen eine solche Erfahrung zuteil wird?

Der aus Heide stammende Filmemacher Rene Wiesner begeht mit TEMPLIN sein Regiedebüt. Unterstützt wurde er dabei von Patrick Templin. Beide arbeiteten bereits als Producer und Executive Producer in Hamburg.

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Kulturelle Filmförderung SH e.V. wählt neuen Vorstand

Der 1989 gegründete Verein Kulturelle Filmförderung Schleswig-Holstein e.V. hat mit Jessica Dahlke, Christoph Zickler und Kay Gerdes bereits im März einen neuen Vorstand gewählt. Die gute Mischung aus den zwei jungen Filmemachern Jessica Dahlke und Christoph Zickler sowie dem erfahrenen Dokumentarfilmer Kay Gerdes will auf der bisherigen Arbeit aufbauend frische Ideen in den Verein bringen.

Porträt eines Suchenden „A Shape of Time – Der Komponist Jo Kondo“

Zum dritten Mal widmen Viola Rusche und Hauke Harder einem Komponisten Neuer Musik einen dokumentarischen Porträtfilm. Nach Arbeiten über Alvin Lucier („No Ideas but in Things“, 2012) und Ernstalbrecht Stiebler („Zeile für Zeile“, 2014) widmet sich „A Shape of Time“ dem japanischen Komponisten Jo Kondo. Der knapp Siebzigjährige gilt als einer der interessantesten zeitgenössischen Komponisten Neuer Musik in Japan und weltweit.

Zum ganzen Bericht auf infomedia-sh.org

Seefahrt schafft Not - „Tempête“ (Samuel Collardey, F 2015)

„Based on a true Story“ liest man in den letzten Jahren immer häufiger im Vorspann eines Films. Rund die Hälfte der dies- und letztjährig für den Film-Oscar nominierten Beiträge basierten auf realen Begebenheiten oder Personen. So auch bei „Tempête“. Jedoch erzählt der Film nicht nur eine tatsächliche Begebenheit, er lässt sie auch von den tatsächlichen Protagonisten nacherzählen. Lassen wir das zunächst zur Seite.

„Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ (Hauke Lorenz, D 2015)

„Mexiko am Mittelmeer“ titelt die Pressemitteilung zu Hauke Lorenz’ Dokumentarfilm-Debüt „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“. Solche Titelei verwundert zunächst, doch schon in den ersten Bildern wird die Parallele deutlich: Das Martyrium der Migration ist ein globales Phänomen, an der Südgrenze Mexikos ebenso wie an solcher der EU. Ganz aktuell sind die TV-Bilder vom griechisch-mazedonischen Grenzdorf Idomeni, wo Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen müssen, dennoch hoffen, nach Norden vordringen zu können.

Auf dem hiesigen und anderen Planeten

Mit Spannung wurden bei der Preisverleihung des 20. Filmfests SH die Urteile der beiden Jurys für die Hauptpreise (je 2.000 Euro, gestiftet von der Pumpe und der Kulturellen Filmförderung SH) und für den Nachwuchspreis (1.000 Euro, bereits zum zweiten Mal gestiftet von der Tatort-Produktionsfirma Nordfilm) erwartet. Nach drei Tagen Filmfest mit 42 Filmen und drei Installationen schien wie beim „Oscar“ alles offen.

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