Jetzt mitmachen: Jugendfilmpreis 2019 -Greenscreen Naturfilmfestival

Macht mit beim Heinz Sielmann Jugendfilmpreis gestiftet von der Heinz Sielmann Stiftung oder nehmt am GREEN REPORT Junior teil, gestiftet vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND) !

Falls euer Film eine Nominierung erhält, wird er beim Internationalen Naturfilmfestival GREEN SCREEN  in Eckernförde bei der Jugendfilmpreisverleihung präsentiert. Profi-Filmemacher werden anwesend sein, um Dir weitere Kniffe und Tricks zu  verraten und die Siegerfilme auszeichnen. 

Diese Preise warten auf dich! 

1. Preis: 500,- Euro
2. Preis: 300,- Euro
3. Preis: 200,- Euro

Wir freuen uns auf Deine/Eure Einreichung.
Der Einsendeschluss für das Festival 2019 ist der 31. Juli.
Einreichung bis 18 Jahre möglich.

Weitere Infos, Regularien und Gewinnerfilme des letzten Jahres findet ihr unter:
www.greenscreen-festival.de/jugend/jugendfilmpreis/

Freistaat Mittelpunkt – die Geschichte des Ernst Otto Grassmé

Anfang Mai startete das 23. Filmfest Schleswig-Holstein. Drei Tage lang wurden im Kino der Pumpe in Kiel lange und kurze Dokumentarfilme sowie fiktive Kurzfilme gezeigt. Einer dieser Filme machte den Auftakt des Filmfestes: „Freistaat Mittelpunkt” von Kai Ehlers. Eine Dokumentation über das Schicksal des Ernst Otto Karl Grassmé und die Folgen der Eugenik im Nationalsozialismus.

Bericht Merle Dölle

Wer bei „Freistaat Mittelpunkt” eine klassische Dokumentation erwartet, wird definitiv überrascht. Im Positiven. Keine Interviews, keine Beobachten des Protagonisten. Denn der Film des Berliner Filmemachers Kai Ehlers ist alles andere als „klassisch“. Vielmehr ist er eine Collage aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Einsiedler im Moor

Grassmé war einst Geschäftsmann in Altona, später selbst ernannter „Altonaer Bürgermeister im Exil“. 1939 wurde er von den Nationalsozialisten zwangssterilisiert „zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses“. Schwer traumatisiert von den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges und unter Schizophrenie leidend, entschied er sich für ein Leben abseits der Gesellschaft im Bokelsesser Moor. Drei Mal wurden ihm Anträge auf Wiedergutmachung verweigert bis zu seiner anschließenden Entmündigung. Jedoch hat er weiter für ein Leben in Würde gekämpft und auf seine ganz eigene Art versucht, ein souveränes Leben zu führen. 1991 verstirbt er.

Ein Puzzle aus unterschiedlichen Perspektiven    

Tagebucheinträge Grassmés, Befunde der behandelnden Ärzte, Briefe an seine Frau Berta und an Katja, einem Mädchen aus seiner früheren Nachbarschaft, bilden den Grundstein der Erzählung. Abwechselnd geben die Originaldokumente Einblicke in Grassmés Schicksal und fügen, ähnlich wie bei einem Puzzle, die Geschichte zusammen. Dem Publikum wird somit eine subjektive Perspektive vermittelt. Untermalt werden die Beiträge von Bildern aus der Gegend, in der Grassmé zu Hause war.Hier der Gang durchs bewaldete Moor und über nebelverhüllte bäuerliche Wiesen, dort die traditionelle ländliche Schlachtung von Hühnern. Der Zuschauer bekommt das Gefühl, Grassmé ganz nah zu kommen und in seine Lebensumstände und Gefühlswelt eintauchen zu können. Obwohl man den Protagonisten während des Filmes nicht zu Gesicht bekommt, ist es Ehlers gelungen,  ein Porträt des Einsiedlers zu schaffen. So kann sich der Zuschauer sein ganz eigenes Bild von Grassmé machen. Authentisch, direkt und dennoch einfühlsam schafft es der Film, Brücken zu bauen zu dem Thema der Eugenik im Dritten Reich, das im Bewusstsein der heutigen Erinnerungskultur eine eher untergeordnete Rolle einnimmt. Eine gelungene Auseinandersetzung zwischen Film, Geschichte und Kunst.

Call of Entries: Local Heroes

Zum zweiten Mal präsentiert das Kurzfilm-Festival „Local Heroes“ einen Einblick in das aktuelle Schaffen der Filmemacher*innen aus Schleswig-Holstein auf dem Lalafestival für Musik und Kunst auf dem Gut Ovendorf bei Bordesholm.

Das Festival möchte den regionalen Kurzfilm auf die große Leinwand holen und den Filmemacher*innen im Land ein weiteres Forum bieten. Deshalb hat Filmkultur Schleswig-Holstein e.V. in Zusammenarbeit mit dem lalafestival 2018 „Local Heroes“ aus der Taufe gehoben.

Bis zum 10. Juni könnt ihr eure Filme einreichen: 
https://filmkultur.sh/formate/localheroes/

Das Festival-Team mit Pola Rada, Thomas Rader, Oliver Boczek und Daniel Krönke möchte die Helden der lokalen Filmwelt dem Publikum sichtbar machen und viel Raum für inspirierende Begegnungen zwischen Filmschaffenden sowie zwischen Filmemacher*innen und Publikum anbieten.

Die Regionale Vernetzung und der Austausch stehen dabei im Mittelpunkt: Die lebendige Kurzfilmszene des nördlichsten Bundeslandes bringt alle bei visuellem Genuss und sommerlichem Feiern zusammen.

Ticket-Informationen über das lalaFestival: https://lalafestival.org

„To B or to Be flat” – Gewinner des 23. Filmfestes Schleswig-Holstein

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Viola Rusche und Hauke Harder sind mit ihrem Dokumentarfilm „To B or to Be flat“ Sieger des diesjährigen 23. Filmfestes Schleswig-Holstein. Der Film beschäftigt sich mit dem Leben und Schaffen
des Belgischen Komponisten Boudewijn Buckinx und seiner ganz eigenen künstlerischen Haltung gegenüber der Musik.

Bericht Merle Dölle

Eine Erzählung in Kontrasten

„Warum ist meine Musik so einfach? Warum ist meine Musik so komplex?“ So widersprüchlich diese Fragen auch sind, Buckinx hat trotzdem scheinbar einfache Antworten: „Man muss spontan sein, nichts denken.“ Simpel und plausibel scheinen sie dennoch nur auf den ersten Blick zu sein. Fest steht, ein Schlüsselelement seiner Kompositionen ist der schiere Wechsel von Dur auf Moll. Hervorragend eingespielte Tonaufnahmen seiner Musik geben dem Zuschauenden die Möglichkeit, selbst Antworten auf diese Fragen zu finden. Diese sind so gegensätzlich, wie das Setting des Films: Vom verregneten Belgien bis unter die Sonne Spaniens.

Komponist der Postmoderne

Buckinx wurde 1945 in Belgien geboren, verbringt heute aber einen großen Teil seiner Zeit mit seiner Frau in Spanien. Er gilt als Komponist der Postmoderne und ist bekannt für seinen spielerischen Umgang mit der Kunstgeschichte und seiner besonderen künstlerischen Haltung. Dabei dient seine Musik nicht nur der Kunst, sondern ist auch sein ganz persönliches Tagebuch. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „9 unvollendete Sinfonien“ und „1001 Sonatas für Geige und Klavier“, die nicht nur als Konzert aufgeführt wurden, sondern auch eine wichtige Rolle im Film einnehmen.

Hineinschnuppern in musikalische Schattenwelten

Nicht zu Unrecht wurde die Dokumentation mit dem Gesa-Rautenberg-Langpreisfilm ausgezeichnet. In 88 Minuten schafft es der Film, den Komponisten und seine Musik dem Zuschauenden ein bisschen näher zu bringen.  Er ist der vierte Film in der Filmreihe über zeitgenössische Komponisten von Rusche und Harder. Und selbst wenn man kein tieferes Verständnis für Buckinxs einfache und doch so komplexe Musik aufbringen kann, lässt der Film uns dennoch ein bisschen hineinschnuppern in seine Gefühls- und Gedankenwelt, die er mit seiner Musik ausdrückt. Der Film gibt präzise Einblicke in die Schattenwelt postmoderner Komponisten und bewegt, durch seine Bandbreite an akustischen Darbietungen, auch den größten Kulturbanausen zum Zuhören. Man geht nach dieser Vorführung vielleicht nicht unbedingt als Fan postmoderner Musik nach Hause. Aber auf alle Fälle hat man einiges gelernt. Nämlich darüber, warum die Musik so ist wie sie ist und was die Person Boudweijn Bukinx damit zu tun hat.

Impressionen Eröffnung des 23. Filmfests Schleswig-Holstein

Zum Sonnenuntergang luden die Veranstalter*innen des Filmfestes in den Hinterhof der Pumpe ein, wo bei Streetfood und Sekt die feierliche Eröffnung des Filmfestes begangen wurde. Bei den Ansprachen durch die Festivalleiter Arne Sommer und Daniel Kröhnke, der Politik Prominenz Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Dr. Oliver Grundei, Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur und Vereinsvorsitzender Christoph Zickler von Filmkultur SH e.V. wird immer wieder die Bedeutung und enge Verbindung von Wissenschaft und Kultur, von Filmbranche und Ausbildungsstätten, von Stadt und der regen Filmszene hier vor Ort betont.

Zudem übergab Johann Schultz vom Landesverband Jugend und Film in einer rührenden Szene Christoph Zickler einen Award zum 30-jährigen Bestehen des Vereins Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.

Nach einem kurzen Vorprogramm findet die Preisverleihungen der Filmpreise der Muthesius Kunsthochschule und der FH Kiel statt. Den Nichtsilbernen Hering gewinnt Saleh Shaweesh mit „Kardamom“. Der Peter K. Hertling Preis geht in drei Kategorien an das Coroporate Video „kulturshäre.sh“, den Dokumentarfilm „Mettenhof – eine neue Heimat“ und den Kurzfilm „Cast Me If You Can“.

Im Anschluss konnten die Gäste  den Abend in der Pumpe gemütlich ausklingen lassen.

Bilder und Bericht Anna Lena Möller

23. Filmfest Schleswig Holstein: Das war der Hochschultag

Es ist ein Experiment, dieser Hochschultag. Er findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt direkt vor der Eröffnung des 23. Filmfest Schleswig Holstein. Hier haben Studierende, Studieninteressierte und die Filmbranche Zeit sich zu vernetzen. Eine Möglichkeit, die viele nutzten und die auch bei der offiziellen Festival-Eröffnung am Abend nachklingt.

Bericht und Bilder von Anna Lena Möller

Fachhochschule Flensburg: Werbe- und Animationsfilme

Den Auftakt bildet die Hochschule Flensburg mit einem bunten Potpourri aus Animations- und Werbefilmen. Teilweise schon prämiert auf anderen deutschen Festivals wie dem 99Fires oder dem Short Tiger Award. Moderiert wird das Programm durch Studiengangsleiter Prof. Jim Lacy, selbst professioneller Filmemacher und Experte für Stop-Motion-Filme, der viele der Projekte betreut hat. Gemeinsam mit seinen Studierenden berichtet Lacy über die Zukunft des Studiengangs, wie die Einrichtung eines Fernsehstudios oder Anschaffung einer High Speed Kamera für die Produktfotografie.

CAU Kiel: Medienwissenschaften mal praktisch

Das zweite Programm wird vom Studiengang Medienwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gestaltet. Gezeigt wird ein Filmprojekt aus jedem Projektseminar der letzten drei Jahre. Zusätzlich rahmen Dr. Eckhard Pabst und Dr. Willem Strank das Ganze mit zwei kurzen Vorträgen zur Bildperspektive und zur Filmakustik und bieten so einen Einblick in die Arbeitsweisen der Medienwissenschaften.

Muthesius Kunsthochschule: Entführung in die Welt des Experimentellen

Im dritten Programm präsentieren die Studierenden der Freien Klasse Film in einem Rausch aus Farben, Formen und Klängen Experimentalfilme und Essayarbeiten aus den letzten Jahren, die alle ins Rennen um den „Nichtsilbernen Hering“ gehen, den Filmpreis der Muthesius Kunsthochschule. Einen ausführlichen Bericht über das Studium „Film Based Media“ könnt ihr der nächsten Ausgabe des Kulturmagazin Schleswig-Holstein lesen.

Fachhochschule Kiel: Kurz, Dokumentarisch, Corporate

Den Abschluss bildet das vollbesetzte Programm der Fachhochschule Kiel, das in diesem Jahr die Nominierten für den neu ins Leben gerufenen „Peter K. Hertling Filmpreis“ auf der Leinwand zeigt. Das Programm ist in drei Kategorien unterteilt, das die Schwerpunkte des Studiums Multimedia Production (AV) darstellt: Corporate Video, Dokumentarfilm und Kurzfilm/Fiktion. Im anschließenden Gespräch mit ihrem Studiengangsleiter Prof. Tobias Hochscherf berichten die Studierenden aus der Praxis der Filmproduktion.

Zwischen den Programmen gab es die Möglichkeit, in der von Filmkultur Schleswig-Holstein organisierten und aufgebauten Filmkultur Lounge ins Gespräch kommen, was den vollen Sofas nach gut genutzt wurde.

into the web. CAU Kiel zeigt Webserien

Zwei Tage nach der Projektschau der FH Kiel lud das Projektseminar des Studiengangs Medienwissenschaft ebenfalls zum großen Premierenabend ins Kino in der Pumpe ein. Für viele Studierende war es ein Sprung ins kalte Wasser, schließlich sind es an diesem Abend vor allem Fachleute im Analysieren von Medienformaten, die ihre Webserienfolgen und -trailer präsentieren. Das Fazit des Abends: Produktionstechnisch wie inhaltlich können die „Theoretiker“ von der Uni mithalten mit Fachhochschule und Muthesius, da freut man sich auf mehr! Ab sofort werden die Projekte nach und nach auf youtube gestellt.

Bericht von Anna Lena Möller

Begleitetes Schwimmen

So könnte man augenzwinkernd das Konzept des Projektmoduls des Masterstudiengangs Film- und Fernsehwissenschaft beschreiben, denn es besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In den ersten sechs Monaten wurden viele verschiedene Webserien geschaut und immer wieder gefragt, was sind Webserien überhaupt? Welche interessanten Konzepte gibt es? Welche Themen werden behandelt und sieht so die Zukunft des Fernsehens aus? So beschreibt es Prof. Dr. Markus Kuhn in seiner Anfangsrede, er hat die Studierenden ein Jahr lang begleitet. Im zweiten Semester folgte dann der Sprung ins kalte Wasser. Zwei bis drei Serienfolgen und ein Trailer sollten auf der Grundlage eines fortsetzbaren Serienkonzeptes erarbeitet werden. Das Ergebnis sind drei fiktionale und zwei dokumentarische Webserien.

Die ironische Dramatisierung einer Kommentarspalte

So könnte der Untertitel zu Tabu lauten. Ein schwules Pärchen sitzt zu Hause auf der Couch und diskutiert im typisch deutschen Beschwerdeton über die Welt und die Menschen im Besonderen. Thematisch lässt diese Serie wirklich nichts aus und spielt vor allem in seinen Mono-Dialogen. Mit überspitzten Stereotypen und polarisierenden Äußerungen zu Homophobie, Vollverschleierung und Politikverdrossenheit. Gespannt kann man sein, ob das satirische Konzept der Serie seine Doppelung in der Kommentarspalte findet und sich dadurch ein transmedialer Kommentar zum gesellschaftlichen Verhalten im Internet ergeben wird.

Krebsdiagnose mit Acrylfarbe

Das interessanteste visuelle Konzept des Abends bietet die Instagram-Webserie Insights-Inside. Bunte Acyrylwolken und flirrende Klangsphären rahmen die Interview-Sequenzen. Alleine sitzen da die Protagonisten vor einer schwarzen Leinwand und erzählen von Bestrahlungstherapien, dem Moment, wenn man nach mehreren Totgeburten endlich sein Baby in den Armen hält, von Selbstmordplänen und schlechten Perücken. Die Serie bietet Raum, stellt die Geschichten unter Begriffe wie #diagnose oder #glück nebeneinander und möchte dabei seinen Teil zur Entstigmatisierung von psychisch/physisch Erkrankten beitragen. Positiv fällt auf, wie vertraut und offen die Betroffenen ihre Geschichte teilen „das war nicht immer einfach“, sagt Filmemacherin Johanna Wiese im anschließenden Gespräch „es gab auch Momente, in denen wir alle am Set geweint haben“.

Vokuhila-Hipster trifft Indie-Afro

Mit Musikperformances und Interviews, die tonlich erstaunlich gut aufbereitet sind, beleuchtet Now You Hear Me die Vielfältigkeit der Kieler Musikszene. Verbindung zum Publikum soll dabei vor allem durch einen Moderator entstehen, der als Gesprächspartner für die Musiker zur Verfügung steht. Die im Kino gezeigte Folge stellt zwei Singer-Songwriter gegenüber, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Einen Hobbymusiker, der von sich selbst sagt, er könne nicht musizieren, er tue es aber einfach trotzdem. Und eine junge Sängerin, die dabei ist, als Profisängerin Fuß zu fassen. Die beiden kennen sich. Egal wie unterschiedlich die Menschen, Kieler Musiker halten zusammen.

Eine steinkalte Mädchenfreundschaft

Es ist die Freundschaft der Filmemacherinnen und die Nordisch Noir angehauchte Farbpalette, die diese Geschichte authentisch wirken lässt. Ein Format, das auch gut zum Angebot von #funk gehören könnte, so gut ist die Bild- und Tonqualität. Und dann ist da noch das Ende der Pilotfolge, das die vier Schulfreundinnen vor einem Kreuz am Strand zeigt. Ein gemeinsames Geheimnis, dem durch Rückblenden nachgespürt wird. Es wirft die Frage auf, wie so viel Unbeschwertheit ins Gegenteil umschlagen kann? Steinkalt, so heißt die Serie, das muss häufig auch das Gefühl beim Dreh gewesen sein. Denn „wir haben im Februar auf Fehmarn gedreht, das war schon temperaturmäßig eine Herausforderung“, verraten die Filmemacherinnen nach dem Screening.

Insiderwitze im Krimiformat

In Krüger&Hardt werden die Fälle gelöst, die Borowski im Tatort übrig lässt. Verfolgungsjagden sparen sich die gemütlichen Kommissare und fahren stattdessen Paternoster. Und hin und wieder wird jemand mit einem gezielten Faustschlag ausgeknockt. Hervor sticht diese Serie durch ihre vielen Drehorte an Kieler Wahrzeichen. Jede Folge ist eine in sich geschlossene Geschichte, ein ironischer Loop, in dem der Hauptverdächtige immer der Hauptverdächtige bleiben wird und die Leiche immer die Leiche ist, so wird während des Q&A verraten. Gewürzt wird das Ganze durch Witze, die man wohl nur versteht, wenn man die CAU Kiel kennt und durch Querverweise auf die anderen Webserien, deren Titel als Wortspiele im Dialog auftauchen.

Am Ende des Abends überrascht Prof. Dr. Kuhn seine Studierende mit einer kleinen Preisverleihung, die dem Engagement der Studierenden Anerkennung zollt und dabei wie eine kleine Vorahnung auf den Hochschultag des diesjährigen Filmfestes Schleswig-Holstein wirkt.

Von den Webserien gibt es auf jeden Fall noch zwei weitere Screenings: Am 24. April 2019 und 30. April 2019 jeweils um 19 Uhr im Kino in der Pumpe.

Weitere Termine im Kino in der Pumpe

LUSCHERN vor dem Filmfest Schleswig-Holstein

Das Filmfest Schleswig-Holstein erweitert sein Programm um die Reihe LUSCHERN und bringt das Festival in alle Kieler Kinos. Gezeigt wird in der Woche vor dem Filmfest (vom 2.-8. Mai) SH-Premieren sowie Klassiker und Kurzfilme aus der Filmeszene in SH, die nicht im Wettbewerbsprogramm am 10./11. Mai zu sehen sind.

2.5. metro-Kino im Schloßhof
3.5. CinemaxX Kiel
3.5. Gutenberg, Kiel
4.5. Nach Luft schnappen
5.5. Kino in der Pumpe
6.5. Kino in der Pumpe
6.5. Studio Filmtheater am Dreiecksplatz
7.5. hansa48
8.5. Traum-Kino
9.5. Eröffnung Filmfest SH @ Die Pumpe
10./11.5. Filmfest SH im Kino in der Pumpe
10./11.5. Filmkultur Lounge Die Pumpe

Mehr Informationen auf 
 https://filmkultur.sh/formate/luschern/

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