Ein Dreh mit Hindernissen: Vom Filmemachen im Winter

Im Dezember und Februar drehten die FH-Studenten Sascha Witt, Carmen Sponholz und ihr Team einen Kurzfilm über das Verhältnis eines Sohnes zu seinem Vater. Doch die nordischen Wetterverhältnisse machten ihnen am ersten Drehtag einen Strich durch die Rechnung. Um den studienbedingten Abgabetermin einzuhalten, entschlossen sich die Filmemacher das Drehbuch umzuschreiben und das Setting nach drinnen zu verlegen. Ein Interview.

Worum geht es in eurem Film?

Es geht im Kern um den Konflikt zwischen einem jungen Mann und seinem Vater. Der Sohn erlebt durch das Aufsuchen des ehemaligen Hauses seines Vaters Teile seiner Vergangenheit erneut und stellt sich diesen, indem er das Haus betritt. Ein Dialog zwischen Vater und Sohn findet zum zweiten Mal statt. Letztendlich löst sich der Konflikt auf, indem der Sohn erwacht und durch die Anregungen des Vaters einen anderen, emotionalen Weg einschlägt.

 

Wie seid ihr auf dieses Thema gekommen?

Bei einem Gespräch im Kino vor dem Film „Gone Girl“ sind einige Anregungen festgehalten worden. Daraus entstand dann ein erstes Drehbuch, welches nach dem ersten Drehtag allerdings spontan umgeschrieben wurde, weil die „nordischen“ Wetterverhältnisse untragbar waren. So entstand dann „Vaterkomplex“ mit nur einer Location.

 

Warum ist es euch wichtig diese Geschichte zu erzählen?

Es ist sicherlich ein Thema, das viele Personen emotional ansprechen dürfte. Konflikte und der Wunsch nach Lösungen sind Teil des Lebens. Dieses Thema mit einem visuellen Mantel zu versehen, war eine Herausforderung und hat sehr viel Spaß gemacht.

 

Dezember ist ja eher eine schwierige Zeit zum Filmemachen. Wie habt ihr die Dreharbeiten organisiert, um wetter- und lichttechnischen Problemen aus dem Weg zu gehen?

Der erste Drehtag musste wettertechnisch abgebrochen werden. Beim nächsten Mal wird das Team wahrscheinlich gar nicht erst mit dem Dreh beginnen. Hier galt es eine Lösung zu finden, die den Abschluss des Projektes sicherstellt. Unser Team hat sich daraufhin entschieden, dass Drehbuch umzuschreiben. Die lichttechnischen Herausforderungen wurden gelöst, indem der Dreh auf mehrere Tage verteilt wurde, um konstante Lichtverhältnisse zu gewährleisten.

Fotos: Vaterkomplex und Jessica Dahlke (Bilder vom Außendreh)

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