Projektschau Multimedia Production der FH Kiel – Nachbericht

Jeder der Filme macht weiß, fünf Minuten Film bedeuten mehrere Tage Arbeit. Man muss schon ein bisschen verrückt sein dafür. Vor allem dann, wenn das Film-Seminar der FH Kiel in das Wintersemester fällt und man gezwungen ist im wetter- und lichtunfreundlichen Monat Dezember zu drehen. Schön dann aber die Belohnung, wenn vor ausverkauftem Haus im Studio Filmtheater (Kiel) 200 Leute die harte Arbeit mit Applaus belohnen.

Ein Bericht von Jessica Dahlke

 

Multimedia Production FH Kiel

 

Durch den Abend führten Kerstin Sick und Malte Lorenz, die mit ihrer sympsthischen Art die Stimmung immer wieder anheizen konnten. Beim Seminar „Audio- und Videoproduktion II“ sind die Studenten des dritten Semesters aufgefordert, das erlernte Wissen in die Produktion eines Kurzfilm zu gießen. Alles muss dabei von den Studierenden selbst organisiert und konzipiert werden. Da spielen sich so manche Dramen ab, weil Hauptdarsteller abspringen und das Drehbuch auch nach dem dritten Entwurf nicht drehbar scheint. Auch finanziell mussten sich die No-Budget Produktion etwas ausdenken. Da wurden auch schon mal Kostümteile bestellt, im Film verwendet und zurückgeschickt, um die knappe Kasse zu schonen.

Die Highlights des Abends

Dresscode

Männer haben es nicht leicht. Vor allem dann nicht, wenn sie ihre Freundin durch ihre Schussellichkeit enttäuschen. Aber dann ist der Tag, an dem ER für SIE alles richtig machen will. Mit fatalem aber süßen Ergebnis.

disconntect

Multimedia Production Kiel StudiumKennt ihr diese Mitbewohner, die immer nur im Internet hängen und überall ihren Müll rumliegen lassen? Beim Versuch seinem Mitbewohner das WLAN zu nehmen entsteht sehr unterhaltsamer Trash.

Hochzeitstag

Ein altes Ehepaar. Es ist Hochzeitstag und sie hofft, dass er endlich ihr Kochen und Putzen für ihn anerkennt. Schließlich ist Hochzeitstag. Doch dann passiert es. Ein nachdenklicher Film.

Radlos

In guter Stumm-Film-Manier kommt dieser Film daher, der sich um ein gestohlenes Fahrrad dreht. Herrliches Overacting mit Spaßfaktor und eine süße Geschichte.

Rampenlicht

Man könnte dem Film vorwerfen, dass er zu sehr den Zeigefinger hebt. Doch die Szenen im Rampenlicht sind zu schön, um ihn unerwähnt zu lassen.

15m2

Auf der Suche nach einem neuen WG-Partner lassen die Filmemacher jede Menge Stereotypen durch die WG-Tür schreiten. Sehr lustig.

to be me

Was wenn man eine Maschine hätte, die einen fügsamen Klon erzeugt. Klar, nie wieder unangenehme Arbeiten machen. Leider geht das nicht lange gut und zaubert ein Schmunzeln ins Gesicht.
Alles im allem ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen Überraschungen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Einen weiteren Bericht findet ihr hier.
Das war die Projektschau 2015

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