„Theorie von Schönheit“ und „Das letzte Date“ feierten Premiere

Johannes Karstens und die Filmgruppe Moinmoin Movies zeigten am 19. August ihre neuen Kurzfilme in der Pumpe. Den zahlreichen Zuschauern erwartet ein buntes Programm mit Filmen, die kaum unterschiedlicher sein könnten.

 

Bericht von Jessica Dahlke

„Theorie von Schönheit“ von Johannes Karstens

„Schönheit ist überall, aber wir vergessen sie. Ein Gespräch zwischen Frau und Mann. Gott sagt in der Bibel, dass der Mensch sehr gut ist. Stimmt das überhaupt? Ist die Gesellschaft vor lauter Medien nicht zu blind, um Schönheit zu erkennen? Weiblicher Optimismus gegen männlichen Pessimismus und die entscheidene Frage: wo bleibt der Realismus?“

So beschreibt Johannes Karstens seinen Kurzfilm, der ein Versuch wurde, ein komplexes Thema in nur wenigen Minuten zu erzählen. Stark gespielt von Rebecca Lühmann und Lasse Callsen verläuft sich die Geschichte leider in ein trockenes Theoriegefasel. Ein bisschen mehr Seele hätte dem Film gut getan. Da nützt es auch nichts, dass der Text selbst gut geschrieben ist.

 

„Das letzte Date“ von den moinmoin Movies

Die Schülergruppe hat mit ihrem siebten Film wieder Erstaunliches abgeliefert. Denn in Sachen Filmtechnik stehen die Abiturienten den alten Hasen in nichts nach. Sofort merkt man, mit welcher Freude und Detailverliebtheit die Mädchen und Jungs an das Medium gehen. Das Ergebnis: Kreative Kameraeinstellungen, die Spaß machen, ein toller Sound und eine lustige Geschichte. An diesem Film sind wirklich nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Weiter so!

Inhalt des Kurzfilms: „Jonas ist ein ziemlich verplanter Typ und so ist es nicht verwunderlich, dass er fast sein Date mit Lena verschläft. In seinem Traum läuft das Date perfekt, bis der Tod sich auf einmal in seinen Traum einmischt und Jonas zu verstehen gibt, dass demnächst jemand ganz Bestimmtes sterben muss. Wieder erwacht stellt Jonas auf seinem echten Date fest, dass sein Traum eine Art Vorhersehung gewesen sein muss und setzt so alles daran, das Date lebend hinter sich zu bringen.“

Zudem waren im Vorprogramm noch folgende Filme zu sehen:

Der Mann, der zu viel musste (The Flying Discman)
Die Welt in Bildern (Martina Harand)
Labyrinth (Johannes Karstens)
ein Musikvideo von Kay Otto

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