„Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ (Hauke Lorenz, D 2015)

„Mexiko am Mittelmeer“ titelt die Pressemitteilung zu Hauke Lorenz’ Dokumentarfilm-Debüt „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“. Solche Titelei verwundert zunächst, doch schon in den ersten Bildern wird die Parallele deutlich: Das Martyrium der Migration ist ein globales Phänomen, an der Südgrenze Mexikos ebenso wie an solcher der EU. Ganz aktuell sind die TV-Bilder vom griechisch-mazedonischen Grenzdorf Idomeni, wo Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan unter menschenunwürdigen Bedingungen hausen müssen, dennoch hoffen, nach Norden vordringen zu können. Ins „gelobte Land“, das sie mit allen, auch zunehmend gewalttätigen Mitteln abzuwehren versucht. Die Bilder von „Boat-People“ vor Lampedusa sind dagegen fast schon wieder verblasst, denn „die medialen Bilder von Flüchtlingen stumpfen uns ab“, so Hauke Lorenz.

Zur Rezension auf infomedia-sh.org

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