memoria – ein Hauch von Armenien im Studio Filmtheater Kiel

Am 17.09.2019 feierte memoria der Filmemacherin Laura Carlotta Cordt von der Muthesius Kunsthochschule im Studio Filmtheater Premiere. Der Film ist eine essayistische Dokumentation über den Filmemacher Gor Magaryan. Ein Erzählung  über Heimat, Zukunft und Erinnerungen an Armenien.

Ein Bericht von Merle Dölle

memoria ist im Rahmen einer Masterarbeit an der Muthesius Kunsthochschule entstanden, in enger Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Gor Magaryan. Der Film blickt zurück auf das Geburtsland des Protagonisten: Armenien. Auf die politische Situation und das gesellschaftliche Leben. Auf seine Kindheit, den Aufbruch in eine neue Welt und seinen Weg als Künstler. Er blickt aber auch nach vorne. 

Auf sein Leben in der neuen Heimat Kiel und seine Vorstellungen von einer Zukunft in Deutschland.  Das Bildmaterial aus Jerewan wird ergänzt durch analoges Material aus Kiel, das von Magaryan selbst stammt. Seine Stimme führt den Zuschauer durch den Film. Fremde Musik und Klänge lassen die Bilder für sich sprechen.

Memoria und die Kunst des Essayfilms

Eine essayisitsche Dokumentation ist eine experimentelle Filmform zwischen Dokumentation und Spielfilm. Hierbei greift der Regisseur eine subjektive Betrachtungsweise auf.

Das Zusammenspiel von Bild und Ton in memoria gewährt tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt Magaryans. Es wirkt wie eine Erzählung, fast schon wie ein Märchen mit einem dokumentativen Hintergrund. Im Film scheint die Grenze von Erzählung und Dokumentation zu verschwimmen.

Manche Sequenzen des Filmes erinnern an Tagträumerei oder so, als könnte man direkt in den Kopf des Protagonisten hineingucken. Zugleich berichtet er in anderen Szenen detailliert von seinem Leben und seinen Eindrücken. Weit entfernt von einer klassischen Dokumentation und dennoch aufschlussreich und informativ.

Kein klassischer Spielfilm, der dennoch eine Geschichte erzählt und Emotionen weckt. Eine gelungene Arbeit von Laura Carlotta Cordt und ein tiefer Einblick in eine fremde Welt.

Neu im Kino „Nurejew – The White Crow“

Lautsprecher im Kino in der Pumpe. Es ist Tag Vier der diesjährigen „Kieler Woche der Kinos“ die unter dem Motto „Altes Kino – Neues Kino“ eine Preview des Filmes „Nurejew – The White Crow“ zeigt.

Bericht von Anna Lena Möller

Kunst imitiert Leben imitiert Kunst

In den 1960er Jahren, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, schickt die Sowjetunion eine Tanzkompanie nach Paris, um dort ihre künstlerische Überlegenheit zu demonstrieren. Darunter auch die spätere Ballettlegende Rudolf Nurejew (Oleg Ivenko), der sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen lässt und die Freiheiten genießt, die er in dieser Stadt kennenlernt.

Erzählt wird in drei Zeitebenen, die asynchron miteinander verwoben werden. Szenen aus seiner Kindheit in Ufa wechseln sich mit Momenten aus seiner Ausbildung beim Kirow-Ballett in St.Petersburg ab, die immer wieder in Bezug zu Nurejews Erlebnissen in Paris gesetzt werden, häufig erzählt über Blicke und Gesten.

Spiegelungen durchziehen als Grundmotiv alle Ebenen des Films von Regisseur und Darsteller Ralph Finnes. Die Füße einer Statue im Louvre werden so zu Nurejews Füßen, die Augen eines Bildes von Rembrandt zu Nurejews Augen. Kunst imitiert Leben imitiert Kunst, von der Struktur des Filmes bis hin zu den agierenden Figuren und ihrer Handlungen.

Für Alle die durchästhetisierte Filmräume mögen

Die Bildästhetik, die diesen Film prägt, erinnert mit seinen schlichten symmetrischen Bildaufbau, den leicht unscharfen Zooms der genutzten 16mm Handkamera, sowie dem Verzicht auf künstliches Licht an die Filme der französischen Nouvelle Vague. Die assoziative Montage der verschiedenen Zeitebenen scheint jedoch eher in Sergej Eisensteins Attraktionsmontage zu fußen, welche die Filmhandlung vorantreibt.

Ein Kinofilm, der es schafft, an sich zu binden, indem er eine authentische Historizität zu konstruieren vermag, die die Zusehenden mitreißt, dessen schlichte Dialoge zum Schmunzeln sind und der mit nur einem Satz in der Realität des Hier und Jetzt endet: „Mein Name ist Rudolf Nurejew. Ich bitte um politisches Asyl“.

Maria kommt auf den Mitbewohner – Projektschau der FH Kiel

Wie in jedem Jahr lud die FH Kiel diente auch letzten Montag zur großen Projektschau des dritten Semesters Multimedia Production. Für viele der Studierenden war es das erste Mal, ihren Film auf großer Leinwand zu sehen. Die Erstlingswerke hatten genaue Vorgaben bekommen. Das Thema in diesem Jahr: Maria bekommt einen neuen Mitbewohner. Der Film soll eine Komödie sein. Auf einen lustigen Abend durften wir uns also freuen.

Bericht: Jessica Dahlke

Der erste Film

Keiner der Filme war wirklich perfekt. Hier ein Tonproblem, da eine holprige Dramaturgie und das Filmlicht in den meisten Fällen solala. Aber für Perfektion ist der erste Film ja auch nicht da. Was jedoch sofort positiv auffällt ist die hohe Anzahl an professionellen Schauspielern, die den Filmen trotz technischer Probleme eine gewisse Qualität gaben. Auch die Dramaturgie hat sich zu vorherigen Semestern deutlich verbessert.

Erst pitchen, dann drehen

Frei nach dem Motto „Learning by Doing“ stößt die FH Kiel seit Gründung des Moduls AV (Audiovisuelle Medien) ihre Studierende ins kalte Wasser. Verpflichtend ist inzwischen jedoch ein Pitch, an dem ich im Winter selbst als Jurymitglied teilgenommen habe. Hier müssen die Studierenden ihre Idee vor hochschulfremden Experten vorstellen und erhalten im Gegenzug Tipps, wo noch nachgebessert werden kann. In der Jury waren u.a. Arne Sommer, Chef der Filmwerkstatt Kiel und selbst Drehbuchautor, der Drehbuchlehrer Bartosz Werner und die Leiterin der Drehbuch Werkstatt Anna Lena Möller.

Das waren die Highlights des Abends

Trotz enger Vorgaben ist insgesamt ein buntes Programm mit vielen tollen Ideen herausgekommen.

In der Reihe der besonders interessanten Filme findet sich zum Beispiel „Cast me if you can“. Maria, Töchterchen aus gutem Hause, soll einen Mitbewohner finden, doch keiner kann den Ansprüchen des Vaters genügen. Der Film spielt mit klaren Stereotypen, versteht es aber sie für eine gute Comedy zu nutzen.

Sympathisch kommt der Kurzfilm „Verzettelt“ herüber, fantastisch gespielt von Arne Berner und Jule Nero. Ihr Mitbewohner hat einen PostIt-Fimmel und weiß nicht, wie er ein Vorstellungsgespräch überstehen soll. Sie versucht seine verkrampfte Art zu lösen.

In „Süße Versuchung“ versucht die Protagonistin ihren Speck mit einem Personal Trainer in Form eines Roboters wegzubekommen. Der Roboter nimmt es mit dem Abnehmen aber sehr genau und macht seiner Klientin die Hölle heiß. Da bleibt kein Lacher aus.

In „Oscar“ entdeckt Maria, dass ihr blinder Mitbewohner eine etwas merkwürdige Beziehung zu seinem Bonsai pflegt. Die Situation eskaliert, als er bemerkt, dass sie den Bonsai namens Oscar übergossen hat.

Was machen Nerds, wenn sie eine Frau finden wollen? Richtig, sie folgen einem Schaltplan, den sie in einer IT-Zeitschrift gefunden haben. Der „Love Calculator“ führt jedoch beinah in die Freundesfalle. Auf eine solch witzige Idee muss man erstmal kommen.

Mehr Informationen zum Studiengang Multimedia Production findet ihr hier.

Anderswo. Allein in Afrika – Rezension

Anderswo. Allein in Afrika

Anderswo. Allein in Afrika ist ein faszinierender Film über Anselm Pahnke, den Geopysiker, der die Grenzen des Machbaren erforscht. Auf der Suche nach Freiheit, Unabhängigkeit, Perspektivwechsel und Einheit mit der Menschheit durch Grenzerfahrung; ein philosophischer Ansatz tatsächlich im Moment zu leben; ein filmatisierter Bildungsroman eines jungen Erwachsenen mit 26 Jahren, der mit zwei Freunden nach Afrika aufbricht, um mit dem Fahrrad den Kontinent zu durchqueren.

Ein Bericht von Dorian Bøyesen

Uganda, Zimbabwe, Sudan, Äthiopien: Die Route ist wagemutig…

Die drei Freunde brechen auf, die Stimmung ist gut, inklusive Frisbeewerfen auf dem Rad. Doch es kommt anders als erwartet, die beiden Freunde teilen eines Abends mit, dass sie die Reise beenden wollen.

Dies führt Anselm zu der Gabelung, entweder  alleine weiter oder aufgeben. Und hier zeigt sich auch die Stärke des Protagonisten und des Films: Rückkehr oder Aufgeben scheint er zwar zu erwägen, aber der Reiz doch noch weiter vorwärts dem Willen auf dem Rad freien Lauf zu lassen, macht diese Doku so beeindruckend. Es ist der Kampf eines Athleten mit sich selbst, immer weiter die Grenze des Möglichen zu erkundschaften. Um ihm bei der Entscheidung zu helfen, bittet er seinen Vater, ihn eine Strecke lang zu begleiten. Hier bekommt man auch eindrucksvoll den Hintergrund, die Erziehung des Protagonisten zu spüren: die Natur zu schätzen, und dass man seine Träume und Visionen stets verfolgen sollte.

Nachdem der Vater wieder abreist, ist es wieder die Einsamkeit, die den Tag bestimmt, doch aufgetankt und guten Mutes macht er weiter. Durch Dörfer sieht man ihn radeln, mit Cholera und Typhus kämpfend. Es ist in gewisser Weise ein Roadmovie, das mich an das Buch “Zen oder die Kunst ein Motorrad zu warten” erinnert, bloß ist es eben das Fahrrad. Es beschreibt meditativ auch die Hindernisse: Versorgung, einen Platten, die verschiedene Witterung auf der Strecke. Wer fünf Meter in Schlamm oder Sand mit Fahrrad mal gefahren ist, kann sich ungefähr vorstellen, welche körperlichen Anstrengungen hier dokumentiert werden.

Und doch bekommt man Einblick in die Gastfreundschaft der Leute, die Neugierde, die Kreativität, mit der Kinder Spielzeugmobile bauen, aus scheinbar nix als Schrott und damit ein faszinierendes Universum erschaffen.

Erst gibt es einen Native African, der mit seinem Rad eine Strecke mit ihm fährt. Da ist dann auch ein Kollege aus Europa, der mit Solarenergie arbeiten, der ihn einige Tage begleitet. Meistens aber ist der Anselm tatsächlich alleine.

Am Suezkanal wird er dann auch von Grenzpolizisten vom Fahrrad gestoßen und nach der Vorstellung erfahren wir auch, dass die Festplatte nur “überlebt” hat, weil sie unter dem Sattel eingenäht war und somit versteckt war, sonst wäre kein Filmmaterial von der Reise da. Der Grund für die rabiate Verhaftung: Verdacht auf Spionage.

Die andere Situation ist ebenso brenzlig. Weil er auf sein Visum nach Äthiopien wartet und einige Fotos macht, bekommt er Ärger mit zwei Sheriffs/Rangern, der eine findet dann Gefallen an seiner Uhr, und somit wird das statt des Bußgeldes einbehalten. So lernt man in der Doku, dass Afrika sowohl mit Fröhlichkeit und Lebendigkeit glänzt, jedoch auch Armut sichtbar ist, die Menschen auf der Reise aber durchweg herzlich erscheinen, Musik und Bewegung und Neugier für den Fremden auf dem Rad prägen das Bild von Afrika.

So meinte ein Kinobesucher in Kiel nach der Vorstellung, es würde nicht “sein” Bild von Afrika widergeben, von seinem Heimatland, worauf Anselm antwortet, es wäre aber das, was er von Afrika sah, absolut authentisch. Nun ist Afrika ja auch so vielfältig, dass es schwierig ist, alles in einer Doku festzuhalten. Ein Markt und eine Stadt sind zwar zu sehen, jedoch besticht der Film eher durch Straßen und Feldwege, wo tatsächlich nur die Landschaft sich ändert, durch mitlaufende, und radelnde Einwohner, und durch ein Panorama an Bildmaterial, das ein sehr farbenreiches Afrika und sehr viele Kinder und Jugendliche, die unter ganz anderen Umständen aufwachsen, abbildet: stets neugierig, stets in Bewegung, im hier und jetzt, in der Gegenwart.

Der Film wirkt auch sehr Do-it-yourself-artig, sicherlich weil die Reise ursprünglich mit drei Leuten geplant war: “Ich habe die Reise selbst gefilmt. Ich habe meine Kamera immer wieder aufgestellt, um an ihr vorbeizufahren. Um besondere Aufnahmen zu kreieren, musste ich kreativ und erfinderisch werden. Neben meinem Stativ waren Bäume, LKWs und Eselskarren meine Helfer. Bei einigen Gelegenheiten habe ich die Kamera auch Menschen auf der Straße in die Hand gedrückt, die ebenso Freude daran hatten.”

Anderswo allein in Afrika

Eine Spannungskurve oder einen Plot gibt es demnach nicht wirklich. Es gibt Täler, und manche wirken länger, aber danach ist auch ein Horizont, und so beschreibt Anselm seine Erfahrung und auch seine Motivation der Reise, als Sinnbild für das Leben.

Es hat schon etwas sehr nahbares, wenn man aus dem Kino geht, und während man draußen steht, um frische Luft zu schnappen, kommt plötzlich der Anselm so agil und leicht daher mit seinem Fahrrad, als wäre er direkt aus der Leinwand gesprungen, und eilt die Treppe hoch zum auf ihn wartenden Kinopublikum. So bekommt man durch die Präsentation nach dem Film auch die Gelegenheit Fragen zu stellen und besondere Anekdoten zu erfahren, z.B.

… dass er Lesoto besonders spannend und gut fand

… mehrere Ladungen gebrauchte Fahrräder von Hamburg aus nach Afrika schickte

… dass der Elmshorner seine Wohnung in Hamburg auflöste und sich ein Fahrrad kaufte

Anselm fährt so mit wiederaufladbarem Akku. Es ist ein Film für Fahrradliebhaber, und der Kontakt mit den Communities kommt manchmal zu kurz im Film. Dennoch sind es faszinierende Bilder und ein “On The Road Movie”, das nix versteckt, inklusive die Lösung für Verstopfung unterwegs oder wie man einen Reifen zusammennäht. Ob bei Cholera oder anderen Sorgen: Anselm wird aufgenommen und erfährt Gastfreundschaft, von Menschen, die kaum etwas Materielles besitzen. Ich glaube, dass uns die Doku das auch lehrt, Glücklichsein bedarf nicht viel, und Gemeinschaft ist wichtig.

Tatsächlich hatte Anselm danach kein Bedürfnis mehr seine Erfahrungen filmisch festzuhalten und die Reise ging weiter, über Asien nach Australien, drei Jahre war er insgesamt unterwegs. Das Fahrrad, mit dem er zum Studiokino kam, nachdem die Deutsche Bahn Verspätung hatte, misst über 55.000 km auf dem Tacho. Und es ist immernoch dasselbe Fahrrad, das er damals gekauft hat.

Damit ist der Film eigentlich eine Lebenseinstellung, eine Ode an den Minimalismus, eine Philosophie, und ein beispiellose Verwirklichung des Sprichwortes: “Der Weg ist das Ziel”.

Mehr Infos und Tour mit Anselm: https://www.anderswoinafrika.de/

Andere Rezensionen: http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Neuer-Kino-Film-mit-Anselm-Pahnke-Ein-Schleswig-Holsteiner-in-Afrika

Filmszene im Dialog: 1918 – Aufstand der Matrosen (D 2018)

Das Meeresfilmfestival Cinemare findet seinen Abschluss dieses Jahr im metroKino Kiel, einer Spielstätte, die nicht besser zu dem Film passen könnte, der dort am 27.10. seine Weltpremiere feierte: „1918. Aufstand der Matrosen“. Er erzählt von jenen Männern, Frauen und Momenten, welche die deutsche Novemberrevolution in Gang brachten und große Veränderungen wie das allgemeine Wahlrecht, die Versammlungsfreiheit und die Pressefreiheit der jungen Weimarer Republik begründeten. Anna Lena Möller und Jessica Dahlke über einen Film, der im aktuellen politischen Klima gerade zur rechten Zeit kommt.

Anna Lena: Mensch ist das voll heute Abend, wollen wir vor der Tür ein wenig Luft schnappen? Es scheint, als ob die gesamte die Cinemare-Prominenz und viele Politiker*innen heute Abend ins metroKino Kiel gekommen sind, um diesen Film zu sehen.

Jessica: Ja, ich finde das großartig, denn dass hat lange in Kiel gefehlt. Gerade das metroKino war früher ein wichtiges Premierenkino. Übrigens, Björn Engholm hat die ganze Zeit hinter uns gesessen. Irgendwie war das schon ein kleiner historical moment. Du siehst Geschichte auf der Leinwand und hast jemanden hinter dir sitzen, der genauso zur Schleswig-Holsteinischen Geschichte gehört. Ich glaube, das ist so ne Filmemacher-Sache, ich liebe solche Momente.

1918 Aufstand der Matrosen

Anna Lena: Das ist glaube ich der Moment, wenn ein Film ein bisschen mehr als eben „nur ein Film“ ist. Wenn er die Menschen berührt, zum Nachdenken und zum Diskutieren bringt. Wie fandest du denn die Dokumentation, die wir gerade gesehen haben?

Jessica: Interessant. Jens Becker hat nicht einfach nur eine Geschichtsdokumentation gedreht, sondern einen kleinen Spielfilm daraus gemacht. Das finde ich einen gangbaren Weg.

Anna Lena: Ja, es hat dem Film sicher gut getan, jemanden an Bord zu haben, der als Drehbuchautor die Fiktion ebenso beherrscht wie das Dokumentarische als Regisseur.

Jessica: Etwas gewöhnen musste ich mich an die Stellen, in denen die Schauspieler Originalzitate der Zeitzeugen direkt in die Kamera gesprochen haben. Diese vierte Wand ist immer noch ein bisschen heilig. Aber ich konnte eben kurz mit dem Regisseur sprechen und er meinte, er habe sich hier des Theaters bedient, genauer gesagt des an die Rampe Tretens, um dem Zuschauer direkt aus der Handlung zu erzählen.

1918 Aufstand der Matrosen

Anna Lena: Mit dem Hintergrundwissen macht das natürlich Sinn.

Jessica: Schade, dass Kiel so wenig Originalschauplätze hat.

Anna Lena: Ja, man musste deswegen an andere Drehorte in Schleswig-Holstein ausweichen, die der Kieler Bauweise noch am nächsten kommen.

Jessica: Übrigens mag ich den Humor in dieser Dokumentation. Obwohl Becker kein Norddeutscher ist, hat er unseren Humor ziemlich gut getroffen.

Anna Lena: Ja, da magst du Recht haben. Trotzdem fand ich die Dialoge zu Beginn ja ein wenig hölzern. Leider sieht man solche pseudohistorisch-akuraten Dialoge bei Produktionen für das Fernsehen recht häufig, aber bei Formulierungen wie „Wenn dein Mädchen da unzüchtig schaut, schmelzen die Wachen geradezu dahin…“, lösen bei mir nur Kopfschütteln aus. Zum Glück fängt sich der Film aber sehr schnell wieder und man kann herzlich mit den Protagonisten lachen. Es gibt unter Dokumentarfilmern ja durchaus auch Diskussionen über das Reenactment historischer Begebenheiten. Manche sagen sie unterstützen den Unterhaltungswert des Films und füllen Lücken dort, wo nicht genügen oder gar kein historisches Bild- und Filmmaterial vorhanden ist, andere sagen, es bestehe die Gefahr, dass darüber die historischen Fakten in den Hintergrund rücken. Wie hast du das empfunden?

1918 Aufstand der  Matrosen

Jessica: Das empfinde ich ehrlich gesagt auch immer als schwierig. Ich hatte zwar oben gesagt, dass die Herangehensweise ein gangbarer Weg ist, aber insgesamt geht das Reenactment in den meisten Filmen absolut schief. Das ist so, als würde der Geschichtslehrer im Kostüm vor der Klasse die Szenen nachspielen. Also entweder will man ein Spielfilm sein und ist ehrlich, dass man eine Fiktion ist bzw. eine Idee von einer Sache oder man bedient sich des Stilmittels des Forschens durch Belege, Experteninterviews und Zeitzeugen. Gemischt ist für die Rezeption einfach schwierig, weil der Zuschauer ein Film ja in dem einen oder dem anderen Kontext bewertet. An 1918 bemerkt man auch noch andere Probleme dieser Mischform, zum Beispiel funktioniert die Inszenierung des Dramatischen nicht richtig. Der Dokumentarische Anteil lässt einen nicht dicht genug an die Figuren heran, um mit ihnen zu leiden oder zu trauern. Da sterben dann ein paar Leute, aber irgendwie ist es dann auch egal. Und ganz nebenbei: Die Figur des Reichstagsabgeordnete Noske, der später die Führung übernimmt, kam wie ein netter Onkel herüber. Wenn nicht ständig gesagt worden wäre, dass der Typ ein böses Schlitzohr gewesen war, hätte ich seine geschichtliche Rolle gar nicht nachvollziehen können.

Anna Lena: Ein sehr gute Aussage fand ich ja die Einschätzung des ehemaligen Ministerpräsidenten Engholm am Ende des Filmes: Das der Aufstand der Matrosen auch deshalb gescheitert sei, weil die Machthabenden an ihren Posten festhielten und kein Interesse an einer Neuerung hatten. Ein kleines Detail zwar, dass einem eber in der heuten Zeit furchtbar bekannt vorkommt.

Jessica:  Wir haben ja gerade wieder eine Diskussion wegen des ehemaligen Hindenburguferns gehabt, hier in Kiel. Lange wurde die Rolle dieser – ich nenne sie mal Herren – einfach heruntergespielt. Im Prinzip hat man Feinde der Demokratie damals an die Spitze einer Demokratie gesetzt, was letztendlich zum Untergang und zu diesem unsäglichen Regime geführt hat. Ich denke wir müssen uns wieder viel bewusster machen, dass die falschen Menschen in bestimmten Positionen immer eine toxische Wirkung auf den ganzen Rest haben. Und das wir hier auf unsere demokratischen und freiheitlichen Prinzipien pochen sollten, indem wir demokratiefeindliches Verhalten entsprechend sanktionieren.

Anna Lena: Ähnlich hat es Herr Engholm ja auch im Anschluss an den Film im Interview formuliert. Wie passend empfandest du eigentlich die Interviewpartner?

Jessica: Ich fand es interessant, dass nur SPD, Linke und Bundeswehr zu Wort kamen. Wo waren die anderen Parteien? Oder habe ich was verpasst, war da kein Historiker?

Anna Lena: Das es keine neutrale Position unter den Interviewpartnern gab ist mir auch aufgefallen. Natürlich beschränkt sich Jens Becker damit auf die politischen „Erben“ der Hauptakteure des Kieler Matrosenaufstands. Auf der anderen Seite setzt er damit natürlich auch ein Statement, indem er bewusst auf die Perspektive anderer Parteien oder eines neutralen Historikers verzichtet. Abschließend lässt sich sicherlich sagen, dass diese Dokumentation auf jeden Fall eine gute Absprungmöglichkeit für weitere Diskussionen liefert, und es dabei schafft, einen historischen Gegenstand in den Blickpunkt zu rücken, der hier in Kiel und in Schleswig-Holstein zwar präsent, darüber hinaus jedoch weniger bekannt ist.

Jessica: Auf jeden Fall.

Anna Lena: Ach ja, die Dokumentation ist am 30.10. bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck zu Gast, bevor sie am 30.11. um 20:15 Uhr auf ARTE und am 04.11. um 20:15 Uhr im NDR zusehen sein wird. Komm lass uns reingehen, mir wird kalt.

Bilder: riva Filmproduktion

Der Schamane – Auf Necris Wegen

Nichts ist so aufregend wie in jungen Jahren einen Spielfilm zu drehen.  Und auch gar nicht so abwegig, denn wer hätte mehr Zeit und Kraft dafür als junge Menschen um die 20? Alles begann mit einem Zusammentreffen zwischen Marlon Heller und Drehbuchautor Jannis Mieck, der einen Fantasy-Spielfilm umsetzen wollte. Marlon holte den aus St. Peter-Ording stammenden Tjorven Schröder ins Boot und das Projekt zwischen den Küsten war geboren. Der Film wurde nach monatelanger Planung in Vollerviek (Westküste) sowie Schwedeneck, Molfsee und Projensdorf (Ostküste) innerhalb von 14 Tagen abgedreht. Wir haben Marlon Heller einige Fragen gestellt.

Ihr dreht in den nächsten 14 Tagen einen Langfilm in der Umgebung von Kiel. Ist das euer erster Langfilm?

Es handelt sich für Tjorven und mich tatsächlich um den ersten Langfilm. Bisher haben wir nur Kurzfilme gemacht. Grob erzählt handelt unser Film von einem Schamanenschüler, dessen Meister ermordet wurde. Da man ihn für den Mörder hält, macht er sich auf den Weg um den wahren Mörder seines Meisters zu finden. Er lernt Weggefährten kennen und versucht seinem eigenen Tod zu entkommen.

Warum dieser Film?

Der Film ist uns besonders wichtig, weil er einerseits unsere Debüt-Arbeit ist, auf der anderen Seite einfach wahnsinnig viel Spaß macht. Ich betreibe Film ja nur als Hobby, aber Tjorven und auch die Schauspieler können dieses Projekt wunderbar für Bewerbungen o. ä. vorlegen.

Wie seid ihr zum Filmemachen gekommen?

Tjorven und ich kennen uns schon seit fast 5 Jahren. Kennengelernt haben wir uns im Naturfilmcamp Eeekholt. Da hatten wir natürlich noch überhaupt keine Ahnung von Film. Über die Jahre hat man sich dann ausprobiert, gute und schlechte Sachen produziert, vorallem aber immer neue Erfahrungen gemacht und neue kreative Leute kennengelernt. Film ist eine Herzenssache.

Was sind die größten Herausforderungen bei einem Projekt wie diesem, dass mit wenig Geld auskommen muss?

Die wohl größte Herausforderung war den Zeitplan einzuhalten. Leider hat uns das Wetter an ein paar Tagen die Drehzeit verlängert. An Schlaf war dann nicht wirklich zu denken. Wir haben als Team aber wirklich gut zusammengearbeitet. Und was das Budget angeht, wir haben so viel Unterstützung durch Freunde, Familie und öffentliche Institutionen bekommen, das wir das Budget zwar ausgeschöpft haben, jedoch nicht mit Minus aus der Sache rausgehen. Die Postproduktion ist eine genauso große Herausforderung bei den großen Mengen an Material. Rohschnitt, Tonbearbeitung etc., aber wir nehmen uns die Zeit und holen alles aus dem Film raus.

Wie geht es danach weiter? Habt ihr schon weitere Projekte geplant?
Selbstverständlich haben wir geplant den Film zu prämieren, genau Daten werden dazu noch folgen. Und auch ein zweiter Teil ist schon in der Pipeline.

 

DER SCHAMANE – AUF NECRIS WEGEN
mit Jannis Mieck
Produktion: Schröder, Heller, Mieck Regie: Tjorven Schröder / Kamera: Melvin Jäpel & Lun Yan / Schnitt: Marlon Heller/ Ton: Julius Schulz, Anton Häutle, Heller/ Produktionsleitung: Joris Hellwig
Drehorte: Freilichtmuseum Molfsee, Steilküste, Projensdorfer Gehölz, St.Peter-Ording, Vollerwiek
Drehbuch ist auch von Jannis Mieck

Zeit für Schritt Zwei – Ein Kommentar

Dankenswerterweise hat Ruth Bender unsere kleine Debatte aus dem Juli aufgenommen und so das Thema in eine breitere Öffentlichkeit gebracht. Ein bisschen Wehmut kommt auf, wenn der Kern meines Kommentars „Wir müssen laut sein“ nicht wieder gegeben wird, sondern nur ein eher nebensächliches Zitat, das provozierend eine darauffolgende These einleitet. Daher möchte ich hier nochmal kurz auf die Bestandsaufnahme „10 Jahre Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein“ eingehen. Mein Text bezieht sich dabei nicht nur auf die Filmförderung, die meines Erachtens nicht alles leisten kann. Die Beschreibungen und Vorschläge sind als ganzheitliches Projekt zu sehen, das Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftspolitik zugleich betrifft.

Artikel in den Kieler Nachrichten 

Das nordische Doppel: Raus dem Gründungsmythos

Arne Sommer lobt im Interview mit der KN, dass die Fusion der Filmförderungen Hamburg und Schleswig-Holstein eine Art „Bestandsschutz“ für die Filmwerkstatt darstellt, die 2007 quasi vor dem Aus stand. Nach 10 Jahren muss diese Fusion jedoch mehr sein als ein finanzielles Schutzschild. Schleswig-Holstein muss den nächsten Schritt gehen, denn vor allem im strukturellen Aufbau hapert es gewaltig. Die Konsequenz: Viele Talente müssen das Bundesland verlassen und gehen als mögliche Filmarbeiter und Firmengründer verloren.

Genau hier sehe ich den großen Unterschied zwischen den Förderbedürfnissen Schleswig-Holsteins zu denen von Hamburg. Denn in der Metropole bestehen bereits die Strukturen, die in SH erst ausgebaut werden müssen. Wo an der Elbe die Profis schon auf dem internationalen Filmmarkt agieren können, müssen die Profis im Norden erst einmal die Chance bekommen, sich dorthin zu entwickeln. Ein guter Film entsteht mit gutem Personal, Geld, Erfahrung und harter Arbeit. Er fällt nicht einfach vom Himmel. Man will den Film in Schleswig-Holstein, doch so richtig durchdacht ist das Ganze noch nicht. Statt konsequent Strukturen aufzubauen, werden im Gießkannenprinzip einzelne Projekte gefördert. Hier ist dringend Nachbesserung geboten.

Der fruchtbare Boden für die Filmbranche

An dieser Stelle lohnt sich ein Blick auf die Hamburger Filmbranche. Hier pflegen die Hochschulen und Ausbildungsstätten ein aktives Netzwerk zu den Medienunternehmen in der Stadt sowie der Filmförderung und den Festivals. Diese enge Interaktion zwischen Ausbildung und Filmwirtschaft zusammen mit einem hohen Anspruch an die Qualität der Filme zahlt sich aus. So hat die Hamburg Media School (siehe Kameramann Ausgabe 01/2017) trotz ihrer bescheidenden Größe einige Gewinner des Studenten-Oskars zu verzeichnen. Maren Ade war und Fatih Akin ist für den Oskar nominiert.

Zudem zieht es große Film- und Fernsehproduktionen in die Stadt, denn wo Fachkräfte und ein gutes Netzwerk von Dienstleistern zu finden ist, da lassen sich auch Projekte mit Millionenbudgets drehen. Sich zu wünschen, dass die schönen Landschaften reichen, damit Filmproduktionen Arbeitsplätze auch in Schleswig-Holstein schaffen, ist zu kurz gedacht. Und ebenfalls ist trotz des Zusammenschlusses der Filmförderungen Hamburg und Schleswig-Holstein nicht zu erwarten, dass Hamburg die Filmwirtschaft aus dem Norden in ihre Strukturen einbindet, wenn aus Schleswig-Holstein keine entsprechende Maßnahmen zur weiteren Professionalisierung und Ausbildung der Filmarbeiter ergriffen werden.

Eine weitere Konsequenz: Trotz professioneller Dienstleister und Filmschaffender auch in Schleswig-Holstein wird in der Öffentlichkeit nur der Amateurfilm wahrgenommen. Hier werden künstlerische, kulturelle und auch ökonomische Potenziale schlichtweg verschenkt und dem Nachwuchs bleibt nix anderes übrig, als zu gehen.

Dass pittoreske Landschaften und eine gute Förderstruktur zusammenpassen, ist in Südtirol zu beobachten. Durch den Umbau der Filmförderung (IDM) ist die italienische Region zu einem beliebten Drehort geworden und konnte so eine florierende Filmwirtschaft ansiedeln.

Hinzufügen muss man an dieser Stelle, dass die FH Kiel den Kontakt zur Wirtschaft aufgenommen hat und Ansätze zur besseren Vernetzung mit Medienunternehmen da sind. Hier ist ein Schritt in die richtigen Richtung getan worden.

Strukturelle Förderung in Schleswig-Holstein bedeutet

  • mehr spezialisierte Ausbildungen (Aufnahmeleiter, Licht, Ton, VFX etc.)
  • eine bessere (technische) Grundausbildung an den Hochschulen statt irgendwas mit Medien
  • einen leichteren Zugang zu Ausrüstung
  • gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Praktikantennetzwerk
  • ein weiterer Ausbau des Netzwerkes, auch über SH hinaus, denn das ist das A und O in der Filmbranche
  • ein Branchennetzwerk zum Auffinden von Filmarbeitern und Schauspielern
  • aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Stoffentwicklung – Bezahlbar für SH

Auch über eine direkte Förderung aus der Filmwerkstatt an Drehbuchautoren sollte nachgedacht werden. Immerhin haben wir mit Arne Sommer einen fähigen Drehbuchautor dort sitzen. Dazu gehört nicht nur das Vertrauen an das noch zu produzierende Buch, sondern auch eine stetige Betreuung durch einen Drehbuch-Doktor sowie die Weiterempfehlung an interessierte Produzenten. Denn richtigerweise steht der Fokus der Filmwerkstatt Kiel heute beim Nachwuchs und den Quereinsteigern. Denn ohne sie ist kein Aufbau einer professionalisierten Filmbranche möglich.

Daher sollten wir aufhören zu meckern und anfangen einen Plan zu entwickeln.

Bild: Ethan Sykes (Unsplash.com)

„Morgen bin ich Barbara“ – Im Gespräch mit Bernhard Kempen

Bernhard ist ein Berliner Autor und Übersetzer mit Doktortitel. Barbara ist eine fetzige Kabarettistin und Sängerin. Und Bernhard ist Barbara.

Ein Bericht von Samuel Bereuther

Gestern hatte ich beim Transgender Filmfestival das Glück, den 46-Jährigen Berliner nach der Vorstellung von Mädchenseele vor dem Kino abzufangen und ihm ein paar Fragen zu stellen. Bernhard ist hier, um seinen Film „Cross Over“ beim Kurzfilmprogramm am Freitag vorzustellen.

Für Bernhard begann es vor neun Jahren, als er von Freunden auf eine Party eingeladen wurde. „Ich hatte irgendwie Lust, etwas Anderes auszuprobieren, also habe ich mir an dem Tag neue Klamotten gekauft und bin zur Party als Frau erschienen.“ Aber mit diesem Abend sollte es nicht zu Ende sein, denn wie es das Schicksal wollte, erschien ihm Barbara. „Da merkte ich: ‚Moment, da steckt doch irgendwie mehr dahinter‘, ich spielte nicht nur eine Rolle.“ Somit entdeckte Bernd seine zweite Identität als Frau. Seitdem erscheint er in der Öffentlichkeit mal in Frauen-, mal in Männerkleidung. Neben seiner Hauptbeschäftigung als Schriftsteller hat er das transerotische Kabarett für sich entdeckt.

 


Selfie mit Bernhard (links)

 

Der 46-Jährige ist sich dabei einer gewissen politischen Verantwortung bewusst. „Ich habe das Privileg, in einer geschützten und toleranten Umgebung aufgewachsen zu sein. Anderen Menschen, auch jüngeren, die sich ihrer sexuellen Identität noch nicht sicher sind, wird vielleicht nicht das gleiche Glück zuteil.“ Mit seiner Arbeit verfolgt Bernhard deswegen auch eine aufklärerische Absicht. Er möchte durch seine Filme ein Zeichen setzen, dass die Schwelle zum anderen Geschlecht kleiner ist, als man denkt, und dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau manchmal nur in einer millimeterdünnen Textilschicht liegen – Kleider machen eben Leute.

Und worum geht’s in „Cross Over“? Da möchte er natürlich nicht zu viel verraten. Sagen wir mal soviel: Es wird intim, verrucht, mit einem ironischen Twist. Man kann gespannt sein! Wenn ihr Bernhards Film sehen wollt, schaut am Freitag, den 28.4. um um 20:30 im Traum-Kino vorbei. Bis Mittwoch könnt ihr noch das Programm des fünften Kieler Transgender Filmfestivals genießen. Klickt auf den Link und erfahrt mehr zum Kinoprogramm!

Programmübersicht zum Festival: http://traumgmbh.de/events/5-transgender-filmfestival/
Barbaras Facebook-Seite: https://www.facebook.com/BeingBarbara

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