Das war „Nur-48-Stunden“ 2014

Am Wochenende trafen sich zahlreiche Filmteams in Schleswig-Holstein, um innerhalb von 48 Stunden einen Film zu entwickeln, zu drehen und zu schneiden. Pünktlich um 17:59 Uhr trafen am Sonntag (18. Mai 2014) die letzten Teilnehmer im Offenen Kanal Kiel (einer der Abgabeorte) ein. Trotz Müdigkeit war die Stimmung fröhlich. Erleichterung war deutlich zu spüren. Vor allem die Cutter der Teams hatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag kaum bis gar nicht geschlafen.

Der „Nur-48-Stunden“ Wettbewerb ist vor allem bei den Kieler Filmemacher ein Jahresereignis. Dabei steht deutlich der Spaß im Vordergrund, denn an einen hochprofessionellen Film, der in nur 48 Stunden entsteht, ist kaum zu denken. Egal ob Continuity Fehlern beim Dreh oder der Computerabsturz kurz vor Abgabe, Nur-48-Stunden steht für Adrenalin pur.

Viele nutzen den Wettbewerb, ob zu experimentieren oder mal ein ganz neues Genre auszuprobieren. Dabei entstehen bei der Zusammenstellung des eigenen Teams nicht selten interessante, neue Kontakte. Auch junge Filmeinsteiger sind willkommen. Das Highlight: Eine Auswahl der eingereichten Filme wird am Ende auf der großen Kinoleinwand gezeigt. Dieses Jahr haben es 17 von 38 Kurzfilmen geschafft und sind am 28. Mai im metro-Kino Kiel zu sehen.

Besonders beliebt scheint dieses Jahr der Anschar-Park in Kiel-Wik gewesen zu sein. Gleich drei Filmteams realisierten auf dem ehemaligen Krankenhausgelände ihre Projekte. Das Thema in diesem Jahr hieß „aufgelaufen“.

Was habt ihr erlebt bei Nur-48-Stunden? Gerne her mit euren Berichten und Bildern.

Fotos: Frank Schmerschneider, Ingo Rotkowsky

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