nordische filmtage

Programm der 60. Nordischen Filmtage kommt am 20. Oktober 2018

Mit 199 Filmen werden die 60. Nordischen Filmtage Lübeck vom 30. Oktober bis 4. November 2018 an sechs Tagen ein umfangreiches Programm mit aktuellen Filmen aus den nordischen und baltischen Ländern sowie im Filmforum aus Schleswig-Holstein und Hamburg präsentieren.

17 Filme werden im Wettbewerb im den mit 12.500 Euro dotierten NDR-Filmpreis ringen. Gleich drei ehemalige Gewinner des NDR-Filmpreises sind im diesjährigen Wettbewerb vertreten: Michael Noer, 2013 für „Der Nordwesten“ prämiert, ist mit seinem neuen Film „Vor dem Frost“ (Før frosten) dabei. Baldvin Z, preisgekrönt für „Straße der Hoffnung“ 2014, zeigt den mit deutscher Beteiligung entstandenen „Lass mich fallen“ (Lof mér að falla), undHenrik Martin Dahlsbakken, 2015 für sein Debüt „Die Rückkehr“ ausgezeichnet, stellt „Eine Affäre“ (En affære) vor. Und Klaus Härö, der mit „Beste Mutter“ 2005 und „Post für Pastor Jakob“ 2009 in Lübeck bereits zweimal den LN-Publikumspreis gewinnen konnte, präsentiert „Ein unbekannter Meister“ (Tuntematon mestari). Auch Benedikt Erlingsson, dessen Debüt „Von Menschen und Pferden“ das Festival 2013 eröffnete und der jetzt „Gegen den Strom“ (Kona fer í stríð) zeigt, zählt zu den guten Bekannten der Filmtage, ebenso wie Hannes Holm („Ted – Alles aus Liebe“/ Ted – För kärlekens skull), Simo Halinen („Wendepunkt“/ Kääntöpiste) und Heikki Kujanpää („Lach oder stirb“/ Suomen hauskin mies).

Aus Dänemark kommt Kasper Kalle mit dem Historienfilm „Christian IV. – Die letzte Reise“ (Christian IV – Den sidste rejse) und Niclas Bendixen mit „Ditte und Louise“, die Geschlechterrollen satirisch-kritisch hinterfragen. Norwegen vertreten Camilla Strøm Henriksen mit „Phönix“ (Føniks) und Tuva Novotny mit „Blinder Fleck“ (Blindsone). Beide sind bisher in erster Linie als Schauspielerinnen bekannt und machen nun mit ihren Regiedebüts Furore. Auch aus dem Nordatlantischen Raum kommen starke Frauen: Isold Uggadóttir aus Island mit „Atme ganz normal“ (Andið eðlilega) und Maria Winther Olsen von den Färöern mit „Nina“. Eine neue Generation von Regisseurinnen steht auch in den baltischen Staaten bereit: Aus Litauen kommen Giedrė Beinoriūtė mit „Breathing into Marble“ (Kvėpavimas i marmura) sowie Marija Kavtaradze mit „Summer Survivors“ (Vasara) und aus Estland stammt die Regisseurin des diesjährigen Eröffnungsfilms „Die kleine Genossin“ (Seltsimees laps), Moonika Siimets.

Das Festival, eines der wichtigsten Kulturereignisse der Hansestadt Lübeck, findet in diesem Jahr um einen Tag erweitert an sechs Tagen statt und zeigt seine Filme in vier Festivalkinos und weiteren Sonderspielstätten.

Das Programm kann ab 20. Oktober auf der Festivalseite abgerufen werden: www.nordische-filmtage.de

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