Interaktiver Kurzfilm RESISTENZ (Kobzik/Spieck)

Mit Resistenz haben zwei Multimedia-Production Studenten der Fachhochschule Kiel einen interaktiven Kurzfilm geschaffen, bei dem der Zuschauer selbst entscheidet, wie es weiter gehen soll. Lest dazu mehr in diesem Interview.

Ein Interview von Jessica Dahlke

Kannst du kurz beschreiben, wer ihr seid und worum es in eurem Kurzfilm geht?

Moin moin, wir sind León Kobzik und Philipp Spieck, zwei Multimedia-Production Studenten der FH-Kiel. Zusammen haben wir das letzte Jahr über den Kurzfilm „Resistenz“ produziert. Dabei geht es um zwei Überlebende in einer apokalyptischen Welt, die um ihr Überleben kämpfen müssen. Der Film hat einen interaktiven Erzählstrang, sodass der Zuschauer selbst entscheiden kann, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Insgesamt sind so sechs verschiedene Enden möglich.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen interaktiven Film zu produzieren?

Ursprünglich wollten wir einen Kurzfilm oder eine Webserie produzieren. Das haben wir schon öfter gemeinsam gemacht, daher wussten wir, dass wir gut zusammen arbeiten können. Allerdings haben wir dann im Internet ein interaktives Video gefunden und fanden das Konzept interessant und spannend. Außerdem hatten wir Lust mal etwas Neues auszuprobieren.

Wie funktioniert die Technik?

Die Auswahlfelder, welche während der Entscheidungen erscheinen, haben wir mithilfe von Youtube-Anmerkungen erstellt. Diese erlauben es einem, an beliebigen Stellen im Video per Auswahlbox auf ein anderen Clip zu verlinken. Der Zuschauer kann so auf die Option seiner Wahl klicken und wird dann zum entsprechenden Video weitergeleitet.

Was plant ihr als nächstes?

Im Moment sind wir noch damit beschäftigt „Resistenz“ bei verschiedenen Filmfestivals einzureichen. Danach haben wir aber auf jeden Fall Lust, das nächste Projekt auch gemeinsam zu starten. Geplant ist dann wieder ein klassischer Kurzfilm.

 

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